Letzter Bericht zur Lage vor dem Bürgerentscheid zur Zukunft Liederbachs

Liederbach erhält 2 Häuser mit je 12 Wohnungen im Wert von ca. 6,5 Millionen €. Zusätzlich kann Liederbach ein drittes Haus mit ebenfalls 12 Wohnungen zu 3,25 Millionen Euro erwerben und mit den Mietennahmender ersten 2 Häuser finanzieren.

Diese 2 oder 3 Häuser können das von der Gemeinde geplante Haus in der Heidesiedlung direkt an der B8 mit einem Investitionsvolumen von über 3 Millionen komplett überflüssig machen. Eine Verschuldung der Gemeinde ist deswegen nicht mehr notwendig.

Der Aufwand für die Infrastruktur ist minimal.

Das Regenrückhaltebecken entlastet die Anwohner im Sonnengarten und den Weingärten erheblich. Mögliche Kosten von mindestens 400.000 € fallennicht an, sofern die Gemeindevertretung überhaupt für ein Regenrückhaltebecken entscheiden würde.

Im Gegensatz zu den in der Infoveranstaltung der Baugegner am 9.9.2017 verbreiteten Informationen werden

der in Richtung B8 sichtbare Grünzug mit den alten Bäumen nicht verschwinden, sondern erhalten. Wie auf der Animation im HK vom 16.9.17 deutlich sichtbar liegen diese außerhalb des Baugebietes.

nur die ganz wenigen alten und teilweise bereits abgestorbenen Obstbäume entfernt. Auf dem Baugebiet gibt es heute gar keine richtige Streuobstwiese mehr.

Nach Abschluß der Bebauung wird die Fläche biologisch aufgewertet sein, keine Tiere sterben oder werden gar ausgerottet, die Häuser nicht höher als die bestehende Nachbarbebauung.

Wenn sich für den einzigen in Liederbach wohnenden Hauptsprecher der Infoveranstaltung in den letzten 7 Jahren nichts an der Sachlage geändert hat,dann hat er wohl nur die in Liederbach leider nicht gewachsene notwendige Wohnbebauung gemeint.

Es kann ihm nicht entgangen sein, daß

  • die klimatischen Veränderung auch an Liederbach nicht vorbeigeht
  • auch in Liederbach Wohnraum dringend benötigt wird
  • Liederbach leider keine Grundstücke zum Bau besitzt
  • die finale Realisierung eines Baugebietes auf der Fläche privater Grundbesitzer viele Jahre dauert (siehe „Mixte“). Wahrscheinlich ist dort noch kein Haus fertig, wenn „Nördlich Weingärten“ die nach Bauabschluß neu angelegten Grünflächen bereits in voller Blüte sind.
  • sich alle umliegenden Städte ständig ausbreiten und keine Rücksicht auf Liederbach nehmen: Bad Soden baut von der B8 bis zur Limesspange (auf der Bad Sodener Seite) komplett zu. Kelkheim erweitert sein Industriegebiet bis zur B 519. Die Erschliessungs-straße wird bereits gebaut. Und es ist auch nur eine Frage der Zeit, bis Frankfurt uns von Unterliederbach bis an die Ortsgrenze zubaut.
  • die Frischluftzufuhr leider nur uns wichtig zu sein scheint. Der aus Kelkheim verpflichtete Redner könnte dort viel mehr für unsere frische Luft tun. Von der dortigen Müllverarbeitung bekommen wir keine Frischluft, sondern immer öfter nur Gestank. Und dieses Unternehmen plant den Betrieb wesentlich zu vergrößern.
  • nur ein privater Investor ein Bauvorhaben schnell und professionell realisieren kann. Der Berliner Flughafen und die Elbphilharmonie grüßen.
  • im „Quatier Mixte“ letztlich auch private Investoren bauen werden. Wo ist da der Unterschied zum Investor „Nördlich Weingärten“?

Fazit: Wenn Sie für Liederbach sind, müssen Sie sich für das neue Baugebiet entscheiden, so wie es die überwiegende von Ihnen gewählte Mehrheit in der Gemeindevertretung vorschlägt. Dort ist man auch für Natur und Umwelt, aber man ist auch bereit und verpflichtet abzuwägen und letztlich im Sinn von Liederbach zu entscheiden.

Und hier überwiegen die Fakten für eine Bebauung: Liederbach spart mindestens 10 Millionen Euro, mehr 1000 € pro Einwohner und sichert sich so die finanzielle Unabhängigkeit für die nächsten Jahre.


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